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Rezension "The Air He Breathes"

The Air He Breathes - Brittainy C. Cherry (amerik. Original-Ausgabe)

 

Cover

Das Cover ist ein ziemlicher Hingucker, sofern man auf Baumfäller-Vollbärte steht. Das Design empfinde ich als sehr gut, insgesamt sehr passend.

2 Punkte

 

Titel

Das Atmen ist immer wieder Thema im Roman, gut gewählter Titel somit.

2 Punkte

 

Klappentext

Der Klappentext macht neugierig und ist gut gewählt.

1 Punkt

 

Erste Abschnitte

Zu Beginn erfahren wir etwas über Tristans Schicksal, um dann in der Erzählung aus Elisabeths Sicht fortzufahren. Sehr tief und sehr emotional erhalten wir Einsicht in das Leben der beiden, das von harten Schicksalsschlägen geprägt ist, und wie unterschiedlich beide diese verarbeiten.

3 Punkte

 

Spannungsbogen

Kontinuierlich wird die Spannung gehalten, vor allem auf der emotionalen Ebene, wo ich als Leserin entweder kaum weiterlesen kann, weil meine Augen sich mit Tränen füllen, oder weil die Geschichte spannungsvoll fortgeführt wird. Das sehr widersprüchliche Verhalten Tristans, seine Unsicherheit, seine Schroffheit, in denen Elisabeth ihr eigenes Leid erkennt, berühren tief. Allerdings ist die Story komplett vorhersagbar, immer wieder ging mir beim Lesen durch den Kopf: War klar, musste ja so kommen. Das Ende hatte immerhin ein überraschendes Moment, allerdings hätte ich genau darauf verzichtet, es steigert sich in eine Dramatik, die ich dann unrealistisch und überzogen finde.

4 Punkte

 

Handlungsverlauf

Nach einem schweren Schicksalsschlag und einem Aufenthalt bei ihrer unsteten Mutter kehrt Elisabeth mit ihrer kleinen Tochter Emma zurück nach Hause. Immer wieder begegnet ihr ein etwas verwahrlost wirkender junger Mann, der schroff und ablehnend auf sie reagiert. Dennoch übt er auf sie eine seltsame Faszination aus, und eines Tages erkennt sie, dass ihre Schicksale nicht nur ähnlich sind, sondern miteinander verbunden scheinen.

3 Punkte

 

Sprache

In leichter, einfacher Sprache versteht es die Autorin so zu erzählen, dass man komplett in die Geschichte eintaucht und sämtliche Buchstaben drumherum vergisst.

3 Punkte

 

Fehlerhäufigkeit

Es sind mir kaum Fehler aufgefallen.

2 Punkte

 

Charaktere

Obwohl alles immer wieder nach Klischee schreit und die Handlung immer wieder völlig vorhersagbar ist, sind die Hauptfiguren mit so viel Emotion gestaltet, dass mir beim Lesen alle Klischees wurscht waren, das Buch geht direkt ins Herz.

2 Punkte

 

Fazit

Eine ergreifende, berührende Geschichte, komplett vorhersagbar und dennoch ein Lesevergnügen. Etwas zum Wegsuchten in der Badewanne, wenig Tiefgang, aber so viel Emotion, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann und unbedingt eine Packung Taschentücher griffbereit halten muss.

22 von 26 Punkten

 

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