· 

Rezension "Die Spur der Donnerhufe - Flammenschlucht"

Spur der Donnerhufe 1 - Flammenschlucht von Kathry Lasky  

 Meine Tochter hat das Buch in einem Prospekt entdeckt, und wir haben es anschließend zusamemn gelesen.

 

Cover

Das sehr ansprechende Cover hat meine Tochter begeistert, das Buch musste es sein.

2 Punkte

 

Titel

Den Titel finde ich recht ansprechend und er passt gut zur gesamten Trilogie.

2 Punkte

 

Klappentext

Der Klappentext passt sehr gut zur Geschichte und macht neugierig.

1 Punkt

 

Erste Abschnitte

 Der Einstieg ist recht brutal und schildert, wie die Pferde über Bord des Frachters geworfen werden und um ihr Leben kämpfen müssen. Die Erzählung reißt einen mit, man ist sofort in der Geschichte drin und lebt und leidet mit Estrella mit.

2 Punkte

 

Spannungsbogen

Der Spannungsbogen hebt sofort an und hält ein hohes Niveau, zum Teil thrillerartige Spannung.

5 Punkte

 

Handlungsverlauf

Das Jungpferd Estrella ist im Laderaum eines Schiffes zur Welt gekommen und wird zusammen mit anderen Pferden über Bord geworfen. Einige verlieren ihr Leben, doch Estrella und andere schaffen es, an Land zu schwimmen. Doch der eigentliche Überlebenskampf beginnt erst. Kathryn Lasky schildert sehr spannend, emotional und in starken, aber teils blutrünstigen Bildern sehr realistisch das Anlanden der ersten neuzeitlichen Pferde in Amerika. Immer wieder sticht der historische Hintergrund hervor, neben der Pferdegeschichte geht es auch um die Entdeckung (oder Eroberung) des amerikanischen Kontinents.

4 Punkte

 

Sprachstil

Der Sprachstil ist hervorragend, aber die Details sind mitunter äußerst brutal. An alle Eltern empfehle ich unbedingt vorab die Leseprobe zu lesen, ob sich das Buch für ihr Kind eignet oder nicht.

2 Punkte

 

Fehlerhäufigkeit

Ein gut korrigiertes Buch, mir sind keine Fehler aufgefallen.

2 Punkte

 

Charaktere

Die Pferdecharaktere sind sehr emotional und mit viel Tiefe dargestellt. Der Autorin gelingt recht gut der Spagat zwischen menschlicher Sprache und "pferdischem" Denken, man nimmt ihr ab, dass sie sich intensiv mit Pferdeverhalten und Herdenverhalten auseinandergesetzt hat.           

2 Punkte

 

Fazit

Das Buch ist spannend geschrieben, Pferdefreunde erwartet eine fesselnde und realistisch dargestellte Geschichte, jegliche Kitschromantik, die leider viele Pferdebücher verhunzt, fehlt. Aber es gibt grausame, zum Teil blutrünstige Details, die durchaus schockierend sind. Der Autorin schien es wichtiger, nah an der Realität zu bleiben, als Rücksicht auf zartere Gemüter. Unbedingt die Leseprobe vorab lesen!

22 von 26 Punkten

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0