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Rezension "Monstermagie"

Kennt Ihr den neuen Film von Disney Pixar? Nein?

 

Kein Wunder, den gibt es leider auch noch nicht. Aber ich kenne keine Geschichte, die besser geeignet wäre, um von Pixar animiert zu werden.

 

Monstermagie ist ein solch knuffiges, süßes Buch, während ich es las, hatte ich ständig Szenen vor Augen, die unbedingt in einen gut gemachten Animationsfilm gehören.

 

Ich hoffe wirklich, dass jemand von Disney Pixar die Geschichte mal in die Hände bekommt und die zauberhaften Monster in einem abendfüllenden Aniamationsfilm zu Leben erweckt.

Monstermagie - Lisa Rosenbecker

E-Book

 

Cover

Ich finde das Cover großartig, ich mag den comichaften Stil, der dahintersteckt.

2 Punkte

 

Titel

Eine Alliteration im Titel – spricht mich sehr an. Und Magie in einem Titel ist irgendwie immer gut.

2 Punkte

 

Klappentext

Der Klappentext macht sehr neugierig.

1 Punkt

 

Erste Abschnitte

Wir sitzen sofort im großen 3-D Kinosaal und befinden uns mitten in der Geschichte. Leahs kleiner Monsterladen liegt so lebendig vor meinen Augen, dass ich das Gefühl habe, die Monster bereits fiepsen und blubbern zu hören.

3 Punkte

 

Spannungsbogen

Mit viel Humor wird eine Geschichte erzählt von Monstern und Menschen. Berührend wie ein gut gemachter Pixar-Film, wird der Spannungsbogen solide durchgezogen. Eine kleine Schwäche stellt für mich die Liebesgeschichte dar, die für meinen Geschmack ein wenig kindlich rüberkommt, trotzdem ist sie an und für sich herzig.  Auch die Motivation der "Bösen" wird nicht ganz schlüssig erklärt, ebenso finde ich es bedauerlich, dass von den Monsteradoptionen nicht mehr erzählt wird.  Dennoch liest sich die Geschicht spannend.

3 Punkte

 

Handlungsverlauf

Leah ist die Erbin eines Ladens namens Monsters and Glue, in dem verstoßene Monster per Adoption in liebevolle Hände vermittelt werden sollen. Ihre kleinen Stammmonster Glue, Monty, Pebbles, Nuvo und Robbie helfen ihr dabei. Eines Tages taucht ein junger Mann namens Blake auf, und plötzlich sieht Leah nicht nur ihren Laden, sondern auch das Leben ihrer kleinen Lieblinge bedroht. Die Geschichte ist allerliebst erzählt, ein tolles Jugendbuch. Für mich bleiben am Ende ein paar Fragen offen, die aber letztlich nicht so wichtig sind.

4 Punkte

 

Sprachstil

Der Sprachstil ist schlicht, jugendlich und richtiggehend liebevoll. Liest sich sehr schön.

2 Punkte

 

Fehlerhäufigkeit

Gut lektoriert, mir sind keine Fehler aufgefallen.

2 Punkte

 

Charaktere

Man spürt in jeder Zeile die Liebe, die die Autorin für ihre Figuren aufbringt. Die Monster sind dermaßen knuffig, dass man sie allesamt sofort adoptieren möchte, Leah ist ein wenig zerrissen, versucht sich in die Sicherheit ihres kleinen Ladens zu flüchten, doch sie wird durch die Begegnung mit Blake herausgefordert. Sie und Blake sind beides glaubwürdige jugendliche Charaktere, erscheinen mir allerdings deutlich jünger, als sie im Buch sein sollen. Leah nehme ich aufgrund ihres Verhalten die Leitung eines solchen Geschäfts nicht ganz ab, aber sie ist ja da auch mehr oder weniger reingerutscht.

3 Punkte

 

Fazit

Ein wunderbares, süßes Jugendbuch voll knuffiger Zaubermonster, die man allesamt sofort ins Herz schließt. Ich persönlich empfinde kleine Schwächen im Handlungsablauf, die aber der Geschichte keinen wirklichen Abbruch tun.

22 von 26 Punkten

 


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