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Camp Nanowrimo 2018

Der April war nicht ganz ohne Stress für mich, denn immerhin kommt Anfang Mai ein neuer Roman von mir raus - Ullstein Forever veröffentlicht meinen historischen Liebesroman "Die Braut von Bärenfels". Das bedeutet Lektorat und Korrektorat, dazu musste ich das Manuskript nochmals sorgfältig durchgehen.

Daneben findet im April aber auch immer das Camp Nanowrimo statt: Eine virtuelle Schreibhütte, in der man sich einen Monat lang trifft, um sich auszutauschen und gegenseitig anzuspornen, so viel wie möglich zu schreiben. Mein Ziel waren 50.000 Worte, das sind rund 1.667 Wörter pro Tag. Um das zu schaffen – so nebenbei eben – ist es wichtig, nicht einfach drauflos zu schreiben, sondern sich Gedanken über Figuren und Handlungsverlauf zu machen.

Dazu plotte ich den Roman, schreibe also stichpunktartig auf, was in der Geschichte passiert, und zwar vom Anfang bis zum Ende. Da merke ich dann gleich, ob die Story spannend genug ist, ob ziemlich schnell eine gewisse Krise eintritt, die den Protagonisten herausfordert und die Handlung in Gang bringt.

Bei meinem neuen Projekt geht es um eine Dystopie – eine Welt nach den Religionskriegen und Klima-GAU, die Polkappen sind abgeschmolzen und ein System hat sich etabliert, in dem vor allem intellektuelle Leistungen zählen, Mutationen aber nicht erlaubt sind. Die 17-jährige Harper steht kurz vor ihrem Schulabschluss und gerät ungewollt in die Schusslinie des Systems.

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