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Rezension "Aurafeuer (Das Erbe der Macht 1)"

Das Erbe der Macht:  Aurafeuer - Andreas Suchanek

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Cover

Ein sehr schön gestaltetes Cover, was gut ins Fantasy-Genre passt

2 Punkte

 

Titel

Das Erbe der Macht klingt schon nach einer Reihe voller Geheimnissen, Aurafeuer kündigt etwas Mystisches an, Titel wurde also gut gewählt

2 Punkte

 

Klappentext

Die Beschreibung macht neugierig und passt.

1 Punkt

 

Erste Abschnitte

Sofort taucht man in das Geschehen ein und erlebt, wie aus dem bislang nicht-magischen Alex ein Magier wird. Schnell ist man in einer Welt aus Lichtmagiern und deren Gegnern, lernt eine Art Headquarter kennen, das von ein paar Unsterblichen - großen Persönlichkeiten der Geschichte wie Johanna von Orleans oder Leonardo da Vinci - geleitet wird. Die ersten Abschnitte verlaufen rasant, hinterlassen mich allerdings auch mit vielen Fragezeichen.

2 Punkte

 

Spannungsbogen

Der Spannungsbogen wird kontinuierlich hoch gehalten, so, wie ich es von einer Serie erwarte. Ständig passiert etwas, es geht in hohem Tempo voran, und trotzdem bleiben genug Geheimnisse, um neugierig zu bleiben.

5 Punkte

 

Handlungsverlauf

Alex erhält das magische Sigil eines verstorbenen Lichtkämpfers, wodurch er in eine Welt der Magie katapultiert wird. Die magische Welt wird von unserer Realität durch den Wall abgeschirmt, der verhindert, dass die Nimags, die nicht-magischen Personen, das kleinste bisschen von der Magie mitbekommen. Es herrscht ein Kampf zwischen Licht und Schatten, und Alex gehört nun zu einer Gruppe rund um die Lichtmagierin Jen, und auf beide scheinen sich die Schattenkämpfer zu konzentrieren.

4 Punkte

 

Sprachstil

Der Sprachstil ist insgesamt nicht schlecht, sehr jugendlich, was zum Genre und Typus des Buchs passt. Persönlich mag ich lieber eine etwas ausgereiftere Sprache, einige Formulierungen sind mir beim Lesen seltsam quergelegen, wo ich das Gefühl hatte, so richtig gut passt das da nicht. Auffällig sind vor allem die (zahlreichen) Action-Szenen, in denen der Sprachstil nicht so richtig zur Schnelligkeit des Geschehens passt. Es sind aber nur Kleinigkeiten, insgesamt liest es sich sehr gut und sehr flüssig.

2 Punkte

 

Fehlerhäufigkeit

Es sind mir doch einige Fehler aufgefallen, nicht aber in dem Maß, dass sie den Lesefluss tatsächlich stören.

1 Punkt

 

Charaktere

Hier setzt mein Hauptkritikpunkt an, der aber mit dem Genre der Serie insgesamt zusammenhängen könnte. Bis auf Jen sind für mich alle Charaktere sehr blass, sehr stereotyp geblieben, Sympathien konnte ich - außer für Jen - für kaum jemand aufbringen. Ich bin sehr gespannt, wie sich Alex weiterentwickelt. In diesem 1. Band steht er für mich als ein großkotziger Vollidiot da, dem ich eigentlich kein zweites Mal begegnen wollte. Spannend hingegen sind die Rollen der Unsterblichen und insbesondere der Schattenfrau, die macht mich richtig neugierig, um weiterzulesen.

1 Punkt

 

Fazit

Ein fesselnder Serienbeginn um eine magische Welt aus Licht und Schatten, interessant konstruiert, allerdings hätte ich mir etwas mehr Tiefe in den Figuren sowie twas mehr Einblick in die Welt gewünscht (und nicht als Anhang unter Erklärungen). Spannend mit viel Action, solide Erzählung mit kleinen Schwächen in der Tiefe.

20 von 26 Punkten

 

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