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Rezension "Alles, nur keine Liebe"

Alles, nur keine Liebe - Alexis Mayne

 

Cover

Ein wunderbar gestaltetes Cover, das sehr gut ins Genre Liebesroman passt.

3 Punkte

 

Titel

Geschickt gewählter Titel, der mit einem Widerspruch in sich spielt - alles, nur keine Liebe - erwartet man nicht in einem Liebesroman. Macht neugierig.

2 Punkte

 

Klappentext

Der Klappentext ist prägnant und zutreffend.

1 Punkt

 

Erste Abschnitte 

Mit einem beinahe wörtlichen Knall beginnt die Geschichte, als Alexas Mitbewohnerin und beste Freundin Melissa nicht alleine nach Hause kommt, sondern einen Mann in die Wohnung schleppt, der aussieht, als wäre er Opfer eines Überfalls geworden. Man wird sofort in die Geschichte hineingezogen und ist mitten im Geschehen.

3 Punkte

 

Spannungsbogen

Der Spannungsbogen ist hervorragend konstruiert, die Spannung hält durch bis zum Ende.

5 Punkte

 

Handlungsverlauf

Alexa hat eine gewaltvolle Beziehung hinter sich und traut sich eigentlich keine  Beziehung mehr zu, als sie überraschend dem Amerikaner Julien begegnet und sich gegen alle Vorsätze in ihn verliebt. Doch Alexa überkommen Zweifel und die Schatten der Vergangenheit holen sie ein. Allein ihre Freundin Melissa und ihr Onkel Rolf samt Frau Erna sind ihr Stützen - wenn auch bisweilen etwas anstrengende.

Melissa lässt nicht locker und lockt Alexa immer wieder aus der Reserve, und Julien entwickelt sich zu einem Lichtblick in ihrem Leben.  Alles scheint einem Happy End zuzustreben. Plötzlich aber geschieht etwas, und für Alexa ist nichts mehr, wie es wahr.

4 Punkte

 

Sprachstil

Der Sprachstil ist schlicht und passend, ein Buch zum Verschlingen.

2 Punkte

 

Fehlerhäufigkeit

Das Buch  hat einige kleine Fehler in Form einer etwas eigenwilligen Interpunktion bzw. eines Verzichts auf Auslassungszeichen. Das befremdet etwas, stört aber in keiner Weise den Lesefluss.

1 Punkt

 

Charaktere

Hier kommt ein kleiner Kritikpunkt, denn die Charaktere sind nur zum Teil glaubwürdig ausgearbeitet. Alexas Tante Erna kommt ein wenig klischeehaft daher, etwas weniger gutbürgerliche Hobbybäckerin hätte ihr gutgetan. Ebenso ist Alexas beste Freundin Melissa eher plakativ gestaltet, sie ist mir zu übergriffig, hat allerdings auch ein paar gute Seiten - dann, wenn sie es schafft, mal leise Töne anzuschlagen.

Alexa und Julien hingegen sind viel differenzierter und liebevoller dargestellt, mit ihnen konnte ich gut warmwerden, wenn auch Julien mich am Ende nicht ganz überzeugt hat. Alexa jedoch - die Hauptfigur - ist eine liebenswerte Person mit nachvollziehbarer Entwicklung, die vieles wettmacht, was an den Nebenfiguren fehlt.

2 Punkte

 

Fazit

Ein packender Liebesroman, sehr spannend und mitreißend wie ein Thriller, mit einigen Verwicklungen und Intrigen. Fesselnd, unterhaltsam, gefühlvoll, ein Buch, das man nicht weglegen möchte.

23 von 26 Punkten

 

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