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Rezension "Die Magie der Lüge"

"Die Magie der Lüge" von Nicole Gozdek

 

Cover

 Auch auf Band zwei schweben Namen in schnörkeliger Schrift - diesmal auf einem rostroten Hintergrund. Wunderschön und sehr passend!

2 Punkte

 

Titel

 Der Titel passt als Nachfolger zu "Die Magie der Namen" sehr gut und stimmt perfekt auf den Inhalt ein.

2 Punkte

 

Klappentext

Der Klappentext ist sehr gut formuliert, macht neugierig. Auch wenn man Band 1 nicht kennt, wird man neugierig auf das Buch.

1 Punkt

 

Erste Abschnitte

Zu Beginn lernen wir das alte Leben von Anderta, der Hauptfigur kennen, und werden sofort in die Geschichte gerissen.

3 Punkte

 

Spannungsbogen

Der Spannungsbogen ist über das gesamte Buch gut geführt. Ganz am Schluss empfinde ich ihn als etwas schwächer, es betrifft lediglich die letzten Seiten. Meinetwegen hätte mehr offen bleiben können, doch für ein Jugendbuch ist die gewählte Form sehr passend.

4 Punkte

 

 Handlungsverlauf

Anderta findet sich von einem Moment auf den anderen in einer völlig neuen Realität wieder. Alles ist anders und - aus ihrer Sicht - irgendwie beschissen. Nun hat sie nur noch ein Ziel vor Augen: den Schuldigen für diese Veränderung zu finden, denn ihr als beinahe Einzige ist klar, dass ein mächtiger Zauber dahinterstecken muss. Sie findet den "Schuldigen" und muss erkennen, dass die Dinge nicht immer so sind, wie wir meinen. Der Handlungsverlauf ist logisch aufgebaut und gut strukturiert, nur an ganz wenigen Stellen bleibt mal ein kleines Fragezeichen übrig.

4 Punkte

 

Sprachstil

Die Sprache ist sehr flüssig und sehr gut auf die Zielgruppe ausgerichtet. Das Buch lässt sich super lesen.

3 Punkte

 

Fehlerhäufigkeit

Der Text wurde sehr gut korrigiert, mir sind keine Fehler aufgefallen.

2 Punkte

 

Charaktere

Die Figuren im Buch sind vielschichtig und lebendig. Was mir besonders gut gefällt: Anderta, Londurs und Tirasan zeigen,. dass nicht einfach zwischen Gut und Böse unterschieden wird. Die Charaktere haben Ecken und Kanten, sind launisch oder reagieren egoistisch, aber sie sind durchweg sympathisch (Londurs mal über weite Strecken, hihi), einfach liebenswert. Einzig die Polliander - mit denen kann ich mich nicht recht anfreunden, die sind mir einfach zu glatt. Das ist aber keine Schwäche des Buchs, im Gegenteil: Es IST der Charakterzug der Polliander. Außerdem ist meine Sicht schlicht Geschmacksache. Ich weiß, dass sehr viele Leser gerade für die Polliander schwärmen.

3 Punkte

 

Fazit

Die gelungene Fortsetzung des tollen Jugendromans. Besonders beeindruckt hat mich die Entwicklung der Hauptfigur Anderta, klasse fand ich auch, dass die Fortsetzung nicht aus der Sicht der Hauptfigur des ersten Bands erzählt wurde. Beim Ende des Buchs gab es für mich ein paar Momente, die ich persönlich überflüssig fand, die aber zum Genre und zur Altersgruppe sicher dazugehören. Sehr empfehlenswert!

24 von 26 Punkten

 

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